🔒 Sie sind nicht angemeldet

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie misst man den Heizölstand?

Den aktuellen Heizölstand können Sie ganz einfach ohne Öffnen des Tanks ablesen – mit der sogenannten Taschenlampenmethode.

Taschenlampenmethode: Eine Person leuchtet mit einer Taschenlampe gegen die transparente Tankwand eines STARK-OIL-Tanks. Das Öl im Inneren wird sichtbar und der Füllstand kann an der integrierten Pegelskala (z. B. 1300 L / 65 %) direkt abgelesen werden.

So funktioniert es

Halten Sie eine Taschenlampe von außen gegen den transparenten Bereich der Tankwand. Das einfallende Licht macht den Ölspiegel im Inneren sichtbar. Dort, wo das Öl aufhört, sehen Sie die Ölgrenze – die Trennlinie zwischen Öl und Luft.

Füllstand ablesen

Auf der Seite des Tanks befindet sich eine integrierte Pegelskala mit Literangaben (z. B. 250 L, 500 L, 750 L … bis 2000 L). Lesen Sie den Wert ab, der der Ölgrenze am nächsten liegt. Im Beispiel oben steht der Ölspiegel bei ca. 1300 L (65 % Füllstand).

💡 Tipp: Führen Sie die Messung am besten bei gedämpftem Umgebungslicht durch – so ist der Kontrast zwischen Öl und Luft besonders gut erkennbar. Tragen Sie den abgelesenen Wert danach direkt in die App ein, damit die Prognose aktuell bleibt.
Wie wird die Prognose berechnet?

Die Prognose zeigt Ihnen, wie lange Ihr aktueller Heizölvorrat bei gleichbleibendem Verbrauch reicht und wann der Tank voraussichtlich leer sein wird. Die Berechnung erfolgt in mehreren Schritten.

1. Täglicher Verbrauch aus Messungen

Sobald Sie mindestens zwei Heizölstand-Messungen eingetragen haben, berechnet das System für jeden Zeitraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Messungen den durchschnittlichen Tagesverbrauch:

Tagesverbrauch = (Ölstand vorher – Ölstand nachher) ÷ Anzahl der Tage

Dieser Wert wird für jeden Tag im Intervall gleichmäßig angesetzt. Der berechnete Ölstand je Tag ergibt sich dann als:

Ölstand (Tag n) = Ölstand (Startmessung) – Tagesverbrauch × n

2. Nachkauf wird erkannt und übersprungen

Wenn eine neue Messung einen höheren Ölstand als die vorherige ergibt, erkennt das System automatisch einen Heizölkauf. Für diesen Zeitraum wird kein neuer Tagesverbrauch berechnet – stattdessen wird der zuletzt bekannte Verbrauchswert weiterverwendet. So verfälscht ein Nachkauf die Verbrauchshistorie nicht.

3. Fortschreibung nach der letzten Messung

Nach der letzten eingetragenen Messung wird die Prognose mit dem zuletzt berechneten Tagesverbrauch in die Zukunft fortgeschrieben:

Prognostizierter Ölstand = Letzte Messung – Tagesverbrauch × Tage seit letzter Messung

Der Ölstand wird dabei auf 0 begrenzt – negative Werte sind nicht möglich.

4. Saisonaler Ersatzverbrauch (Fallback)

Liegt noch keine ausreichende Messhistorie vor (z. B. nur eine einzige Messung), greift das System auf einen saisonalen Ersatzverbrauchswert zurück. Dieser basiert auf einem kalendarischen Referenzprofil, das für jeden Tag des Jahres (nach Monat und Tag) einen typischen Tagesverbrauch hinterlegt – von ca. 0,5 L/Tag im Hochsommer bis zu 25 L/Tag in der Hochheizperiode Anfang Dezember.

Dieser Fallback-Wert wird automatisch abgelöst, sobald genügend eigene Messdaten vorliegen.

5. Prognose-Ergebnis

Auf Basis der fortgeschriebenen Ölstände errechnet das System das voraussichtliche Datum, an dem der Tank leer sein wird. Außerdem wird der tägliche Verbrauch in Litern und – sofern ein Heizölpreis hinterlegt ist – der tägliche Kostenwert angezeigt.

💡 Tipp: Je mehr Messungen Sie eintragen, desto genauer wird die Prognose – besonders nach einem Heizölkauf empfiehlt sich eine neue Messung.
Wie viel Heizöl verbraucht ein Haus?

Der Verbrauch wird beeinflusst durch:

  • Größe des Hauses
  • Baujahr und Dämmung
  • Außentemperatur
  • Heizverhalten
  • Anzahl der Bewohner

Ein durchschnittliches Einfamilienhaus benötigt oft zwischen 1.500 und 2.500 Litern Heizöl pro Jahr.

Wann sollte Heizöl bestellt werden?

Am besten, bevor der Tank fast leer ist. Viele Hausbesitzer bestellen nach, wenn der Tank noch 20–30 % Füllstand besitzt. So bleibt genügend Reserve.

Kann Heizöl schlecht werden?

Ja. Nach vielen Jahren können sich Ablagerungen und Kondenswasser bilden. Unter guten Lagerbedingungen bleibt Heizöl jedoch häufig 5 bis 10 Jahre verwendbar.

Warum sollte ich meinen Heizölverbrauch überwachen?

Wer seinen Verbrauch kennt, kann:

  • den optimalen Bestellzeitpunkt planen,
  • ungewöhnlich hohen Verbrauch früh erkennen,
  • Heizkosten senken,
  • den Restvorrat besser einschätzen.